Stochastik
Diskrete Gleichverteilung
Bei einer diskreten Gleichverteilung haben alle möglichen Werte dieselbe Wahrscheinlichkeit. Du brauchst also nur zu wissen, wie viele Werte möglich sind.
Idee
Alle Werte gleich fair
Eine diskrete Gleichverteilung liegt vor, wenn jeder mögliche Wert von X dieselbe Wahrscheinlichkeit besitzt.
Anzahl
Entscheidend ist n
Wenn es n mögliche Werte gibt, dann hat jeder einzelne Wert die Wahrscheinlichkeit n1.
Beispiel
Fairer Würfel
Beim fairen Würfel gilt für jede Augenzahl P(X=x)=61.
Regel
Wahrscheinlichkeitsfunktion
Ist X gleichverteilt auf den Werten x1,x2,…,xn, dann bekommt jeder Wert denselben Anteil der Gesamtwahrscheinlichkeit.
Jeder Wert
Kontrolle
Beispiel auswählen
Fairer Würfel
Alle Augenzahlen von 1 bis 6 sind gleich wahrscheinlich.
Alle Balken sind gleich hoch, also haben alle Werte dieselbe Wahrscheinlichkeit.
Verteilungsfunktion
Werte bis zur Grenze zählen
Bei einer diskreten Gleichverteilung kannst du F(x)=P(X≤x) besonders einfach berechnen: Zähle, wie viele Werte höchstens x sind, und teile durch die Gesamtanzahl n.
Grenze wählen
Rechnung
x=1
61
x=2
61
x=3
61
x=4
nicht enthalten
x=5
nicht enthalten
x=6
nicht enthalten
Lage und Streuung
Erwartungswert und Varianz
Der Erwartungswert ist bei einer Gleichverteilung der Durchschnitt aller möglichen Werte. Die Varianz misst, wie stark die Werte um diesen Durchschnitt streuen.
Allgemein
Durchschnitt aller möglichen Werte
Aktuelles Beispiel
3,50
Streuung
Varianz
2,92
Sigma
1,71
Spezialfall
Gleichverteilung auf aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen
Wenn die Werte genau a,a+1,…,b sind, dann kann man Erwartungswert und Varianz besonders schnell berechnen.
Anzahl
Anzahl aller ganzen Zahlen von a bis b
Erwartungswert
Mittelpunkt zwischen kleinstem und größtem Wert
Varianz
gilt für gleichabständige ganze Werte
Auf das aktuelle Beispiel angewendet
Wertebereich
Erwartungswert
Varianz