Um einen Eigenvektor zu berechnen, braucht man zuerst den zugehörigen Eigenwert.
Danach sucht man alle Vektoren v, die durch die Matrix nur skaliert werden.
Grundgleichung
A⋅v=λ⋅v Diese Gleichung formt man so um, dass auf der rechten Seite der Nullvektor steht.
(A−λI)⋅v=0 Vorgehen
1. Setze den Eigenwert λ in A−λI ein.
2. Löse das Gleichungssystem (A−λI)⋅v=0.
3. Jeder nicht negative Nullvektor aus der Lösungsmenge ist ein Eigenvektor.
Beispiel
Gegeben sei die Matrix
A=(2003) Für den Eigenwert λ=2 berechnet man:
A−2I=(0001) Nun löst man:
(0001)⋅(xy)=(00) Daraus folgt:
Also haben alle Eigenvektoren zu λ=2 die Form:
v=(x0),x=0 Merksatz
Eigenvektoren entstehen als nicht triviale Lösungen des Gleichungssystems (A−λI)⋅v=0.